Olympia Rhein Ruhr 2032 – unsere Chance —- ATP Business Night wird ein Höhepunkt der Tennis Open Stadtwerke Meerbusch

Wenn sich ab dem 12.08.  Dustin Brown & Co. in Meerbusch die Bälle um die Ohren schlagen werden sich wieder viele Tennis- u. Sportfans aus der Region, ja aus ganz Deutschland und darüber hinaus, bei GWR Büderich treffen. „Tennis ist einfach ein starkes Thema“, bringt es Tennis Open Stadtwerke Meerbusch Veranstalter Marc Raffel auf den Punkt. „Neben den beeindruckenden sportlichen Leistungen auf den Courts strahlt Tennis eine extrem weltoffene und entspannte Atmosphäre auf Publikum und Öffentlichkeit aus“, so Raffel. Dies mag ein Geheimnis des Erfolges der internationalen ATP tour sein. Vor allem der Tennissport verbindet durch seine globale Struktur und der vielen Idole wie Roger Federer oder Rafael Nadal zahlreiche Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen. Einfach eine faszinierende Sportart, die generationsübergreifend auf die Gesellschaft positiv wirkt. In Verbindung mit einem kurzweiligen Rahmen- und Eventprogramm setzen in diesem Sinne auch die Tennis Open Stadtwerke Meerbusch wichtige Impulse.

Olympia hätte eine unglaublich positive Kraft

Als ein Höhepunkt in der Turnierwoche präsentiert sich Jahr für Jahr die „ATP Business Night“ am Turnier-Donnerstag, dem 15.08.19 ab 18 Uhr bei GWR Büderich. Dieses Mal mit dem Thema „Olympia Rhein Ruhr 2032“. „Olympia Rhein Ruhr 2032 – unsere Chance —- ATP Business Night wird ein Höhepunkt der Tennis Open Stadtwerke Meerbusch“ weiterlesen

Die Basis ist gefordert

Aufgefallen: Die aktuellen deutschen Misserfolge in Wimbledon sind nur die Spitze des Eisberges
Ein Kommentar/Meinung von Marc Raffel
Na klar, wir deutschen Tennisfans sind enttäuscht von den Leistungen unserer Cracks zur Zeit in Wimbledon. Aber mal ehrlich: Verfügen wir eigentlich hier in Deutschland über ein so leistungsfähiges Talent- u. Fördersystem, dass wir ein Recht auf Enttäuschung haben? Tun wir wirklich so viel für unseren Nachwuchs, dass unsere Ansprüche angemessen sind? Sind die vergangenen Erfolge der Kerbers, Petkovics, Lisickis und Zverevs (übrigens alle Sportler mit einem osteuropäischen Hintergrund) ehrliche Lichtblicke unserer öffentlichen Trainings- u. Nachwuchsarbeit? Ich habe meinen Sohn in dieser Tennis-Sommersaison zu seinen Medenspielen in der Altersklasse U12 des Öfteren begleitet und konnte mir ein Bild vom sportlichen Zustand seines Teams und seiner Gegner machen. Ich habe mir in vielen Vereinen im Raum Großraum Köln, Düsseldorf und Umgebung in diesem Frühjahr die Tennisangebote und Projekte für Kinder und Jugendliche angeschaut und komme schließlich und endlich zu einem verheerenden Bild.
Der Zustand des Kinder- u. Jugendtennis in vielen Vereinen ist ein Spiegelbild der ernüchternden Situation im deutschen Spitzentennis und der internationalen Resultate, nicht nur in Wimbledon. Warum ist das so? Während in anderen Sportarten die Dachverbände und Spitzenclubs ein professionelles Scouting durchführen (der Fußball Spitzenclub Paris St. Germain eröffnet beispielsweise bald zwei Talentstützpunkte in NRW) und durchdachte Trainings- u. Betreuungskonzepte leben, ist die Tenniskarriere eines deutschen Kindes oder Jugendlichen fast ausschließlich auf das private Engagement der Familie angewiesen. „Die Basis ist gefordert“ weiterlesen